Herzblick Magazin

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Nele Schwencke

Frau Schwencke - Redaktion

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Im Interview mit der Redaktion

Den HERZBLICK gibt es schon fast seit der Gründung des Herzkind e.V. – nämlich seit 1986. Nachdem sich das Vereinsleben ein wenig eingependelt hatte, hatte das damalige Vorstandsmitglied Wolfgang Müller zwei Jahre nach der Vereinsgründung die Idee, eine vereinsinterne Zeitschrift mit wichtigen Neuerungen und Berichten rund um angeborene Herzfehler aufzulegen und über die Vereinsarbeit zu informieren. Anfangs noch in mühevoller Arbeit abgetippt, auf Umweltpapier gedruckt und zusammengetackert, wurden die Ausgaben immer professioneller. Seitdem erscheint der Herzblick viermal im Jahr!

Der HERZBLICK informiert die Leserinnen und Leser zum einen über sozialrechtliche und medizinische Neuerungen rund um angeborene Herzfehler, dazu gehören z.B. Gesetzesänderungen und Änderungen bei Antragsverfahren, aktuelle Forschungsergebnisse, die Vorstellung medizinischer Studien sowie neue Diagnose- und Behandlungsmethoden.

Daneben enthält er immer einen Eltern- bzw. Erfahrungsbericht von Eltern herzkranker Kinder oder selbstbetroffenen Jugendlichen/Erwachsenen, die von ihren Erfahrungen aus dem Leben mit einem angeborenen Herzfehler erzählen. Das „Herzstück“ unseres Magazins. An den Erfahrungsbericht schließt sich jeweils eine kurze Herzfehlerbeschreibung an, die über Diagnose-, Behandlungs- und Operationsmethoden informiert. Wichtig sind außerdem die Artikel der Kontaktgruppen, die von ihren Aktionen, Ausflügen und Festen berichten und auf neue Termine aufmerksam machen.

Seit der Herbstausgabe 2019 gibt es auch eine Kinderseite mit der Löwenärztin Prof. Dr. Mathilde Heinrich, die in kinderfreundlicher Sprache einen Überblick über medizinische Untersuchungen, Diagnosen und Behandlungen gibt und mit Rätseln für Abwechslung sorgt. Außerdem arbeiten wir stets daran, uns neue Serien zu überlegen; in den vergangenen Ausgaben haben wir bspw. die Kontaktgruppenleiterinnen zu ihren Aufgaben interviewt, um auf diese wichtige Arbeit aufmerksam zu machen. Fester Bestandteil des HERZBLICKs sind außerdem die Übersichten über Termine, Kontaktgruppen, Kontakteltern und unsere lieben Spender und Unterstützer.

Der Elternbericht ist schon seit der zweiten Ausgabe das „Herzstück“ des HERZBLICKs. Angefangen mit dem Herzkind Gerrit im Herzblick 1/1987 haben bisher etwa 130 Eltern bzw. selbst Betroffene von ihrem Leben mit einem angeborenen Herzfehler berichtet.

Für die Eltern- und Erfahrungsberichte sprechen wir die Eltern, Jugendlichen und Erwachsenen entweder direkt bei der telefonischen Beratung an oder wir bekommen sie als Reaktion auf unsere regelmäßigen Aufrufe im HERZBLICK zugesendet. Wir freuen uns jedes Mal sehr, wenn sich eine neue Autorin/ein neuer Autor bereit erklärt und wir wieder einen spannenden Bericht lesen können!

Für die medizinischen Fachartikel suchen wir gezielt nach spannenden Themen und sprechen die Ärztinnen und Ärzte, Forscherinnen und Forscher darauf an, ob sie uns einen Artikel für den HERZBLICK schreiben würden. Manchmal kommen diese auch direkt auf uns zu, um über ihre neuesten Erkenntnisse zu informieren oder wir führen Interviews mit ihnen durch. Zum Teil können wir die Artikel auf Anfrage auch aus anderen Magazinen, Journalen und Zeitungen übernehmen oder wir werden von den Autoren auf bereits erschienene Texte aufmerksam gemacht.

Natürlich schreiben wir viele Artikel auch selbst, darunter die Herzfehlerbeschreibungen zum Erfahrungsbericht, regelmäßige Informationen zu aktuellen sozialrechtlichen Themen, zu Forschungsergebnissen und medizinischen Neuerungen. Für unsere eigenen Artikel verwenden wir Fachbücher, Pressemitteilungen und seriöse, wissenschaftliche Internetquellen. Wir bemühen uns stets um fundierte Recherchen, um den wissenschaftlichen Stand auch vollständig wiederzugeben.

Das hängt immer ganz vom Themenbereich ab. An Eltern- und Erfahrungsberichte kommen wir ganz gut, weil wir das direkte Gespräch suchen oder die Leute sich freiwillig über unsere Aufrufe melden und die Berichte dann auch gerne schreiben. Ebenso die Kontaktgruppen, die gerne von ihren Ausflügen und Aktionen berichten.

Viele Ärzte, bei denen wir anfragen, sind vielbeschäftigt, da geht die Arbeit natürlich vor und es kann manchmal etwas länger dauern, bis wir eine Antwort bekommen. Da wir im Voraus planen, stellt dies aber kein Problem dar. Wenn wir Artikel in Zeitschriften finden, die wir in den HERZBLICK übernehmen möchten, geht es in der Regel schnell, bis wir eine Rückmeldung bekommen. Da reicht ein Anruf oder eine Mail.

Im Prinzip jeder, der etwas zum Thema „angeborene Herzfehler“ beitragen kann und möchte! Dazu gehören die Eltern herzkranker Kinder, selbstbetroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Angehörige und natürlich die Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten usw.

Zwischen den Ausgaben haben wir in der Regel drei Monate Zeit, um uns um neue Artikel, Berichte und Beiträge zu kümmern. Die Zeit ist ausreichend, wir brauchen sie aber auch, um die Qualität des HERZBLICKs zu erhalten. Den Erfahrungsbericht sichern wir oft schon Monate vorher, um nicht mit „leeren Händen“ dazustehen, er stellt schließlich das Herzstück des Magazins dar. Anknüpfend können wir auch schon die Herzfehlerbeschreibung verfassen.

Nach und nach haben wir dann mehr Ideen und Artikel, die wir einbringen können, sodass der HERZBLICK langsam wächst. Wenn es zeitlich oder inhaltlich mal knapp werden sollte, finden wir trotzdem noch genügend „Dauerbrenner“, die wir unterbringen können, darunter zum Beispiel unseren Verweis auf den Spreadshirtshop oder die Kontaktdaten unserer sozialrechtlichen Beratungsstelle.

Kathrin Borsutzky und Ina Schneider sind für die sozialrechtlichen Aspekte im HERZBLICK zuständig. Sie informieren die Leserinnen und Leser über Gesetzesänderungen und Neuerungen im Sozialrecht, suchen interessante Fachartikel heraus und kümmern sich darum, dass die Artikel rechtzeitig eintreffen. Sie stehen außerdem mit den Kontaktgruppen im Austausch und fragen bei den Ärzten Artikel zu wichtigen und aktuellen Themen rund um angeborene Herzfehler an.

Nele Schwencke verfasst die Herzfehlerbeschreibungen und medizinischen Fachartikel, recherchiert nach neuen Forschungsansätzen/ Forschungsprojekten und fragt Artikel dazu an. Sie steht im Austausch mit den Autorinnen und Autoren der Berichte, ist für die redaktionelle Korrektur der eintreffenden Texte zuständig und gestaltet für jede Ausgabe die Kinderseite. Alle Schritte werden dabei stets gemeinsam besprochen, Texte gegengelesen und Vorschläge diskutiert. Der gemeinsame Überblick ist insbesondere zum Ende hin wichtig, wenn die Artikel an unsere Druckerei geschickt werden sollen.

Wir arbeiten mit der „StieberDruck GmbH“ zusammen und erfahren bei der graphischen Umsetzung unserer Ideen und Vorstellungen tatkräftige Unterstützung von der für uns zuständigen Mitarbeiterin C. M.. Die Zusammenarbeit funktioniert gut und wir können unsere Wünsche bei der Gestaltung des HERZBLICKs stets einbringen. Konkret läuft die Zusammenarbeit so, dass wir unsere gesammelten Artikel in entsprechender Reihenfolge an Frau M. schicken und diese eine vorläufige Version des HERZBLICKs erstellt.

Diese Korrekturabzüge werden von uns dann so lange bearbeitet und kommentiert, bis wir eine schöne und zufriedenstellende Ausgabe vor uns haben. Anschließend erteilen wir die Druckfreigabe und die Texte machen sich auf den Weg in die Druckerei, bis sie nach etwa zwei Wochen bei unseren Leserinnen und Lesern im Briefkasten stecken.